Das Meer

Die Naturbehörde ist verantwortlich für die aquatische Umwelt im Meer, d. h. für die Wasserqualität und für die Beurteilung der biologischen Verhältnisse sowie für die Verwaltung des Meeresumweltgesetzes Havmiljøloven.

Die Naturbehörde überwacht den Umweltzustand in Fjorden und Meeresgebieten und hat 8 Umweltschiffe, die im Abstand von 1 bis 2 Wochen hinausfahren und entsprechende Untersuchungen vornehmen. Anhand der erfassten Daten wird beurteilt, ob die Gebiete die Zielvorgaben für die kommenden Wasserwirtschaftspläne und Natura 2000-Pläne erfüllen.

Die dänischen Meeresgebiete sind nach der letzten Eiszeit entstanden und die Vielfalt im Meer und in den Fjorden hat sich der sich verändernden Umwelt angepasst. Das liegt daran, dass Tiere und Pflanzen in einem der weltgrößten Brackwassergebiete leben, die sich über große Teile der knapp 106.000 km² erstrecken, die zu Dänemark gehören. Der Salzgehalt variiert, wenn die Ostsee jährlich 950 km³ Süßwasser durch Beltsee, Kattegat und Skagerrak hinaus befördert. Er liegt bei nur 8 ‰ bei Bornholm, jedoch bei 30 ‰ bei Skagen. Entscheidend ist auch, dass sich eine Reihe von Lebensräumen verändern, weil sich der Meeresboden wie Untiefen, Riffen und Küsten in ständiger Veränderung befinden. Dies in Kombination mit einer hohen Produktion in den Wassermassen und in bestimmten Bodentypen bewirkt, dass unsere Meere einzigartige Naturwerte beherbergen. Der Schutz der biologischen Vielfalt des Meeres ist eine große Herausforderung. Das Leben entstand vor Millionen von Jahren in der stabilen Umgebung der Ozeane, die ungefähr 70% der Erdoberfläche bedecken. Doch die intensive Nutzung der Meeresressourcen setzt die Ökosysteme unter Druck.

Dänemarks Meeresstrategie

Dänemarks Meeresstrategie zeichnet ein Bild vom Zustand und von der Bedeutung der dänischen Meeresgebiete und setzt die Peilmarken für eine intakte und gesunde Meeresumwelt in der Zukunft.