Internationaler Naturschutz

Die Natur kennt keine Ländergrenzen. Eine Art oder ein natürlicher Lebensraum kann in einem Land ganz allgemein vorkommen, während sie bzw. er im Weltmaßstab bedroht ist bzw. sind. Aus diesem Grund gibt es eine Reihe von internationalen Konventionen und Richtlinien zum Schutz der Natur aus einer größeren Perspektive als der nationalen. Dänemark beteiligt sich ebenfalls an der internationalen Zusammenarbeit in Naturschutzfragen.

Natura 2000

Natura 2000 ist die Bezeichnung für ein Netz von geschützten Naturgebieten in der EU. Die Gebiete wurden errichtet, um natürliche Lebensräume und wildlebende Tier- und Pflanzenarten zu bewahren und zu schützen, die selten, bedroht oder für die EU-Länder charakteristisch sind.

CITES - Handel mit bedrohten Arten

CITES, auch als Washingtoner Artenschutzübereinkommen bekannt, ist ein internationales Abkommen über den Handel mit vom Aussterben bedrohten wildlebenden Tieren und Pflanzen. Diesem Übereinkommen gemäß erfordert der Handel mit bestimmten Tieren und Pflanzen besondere Genehmigungen oder ist vollständig verboten. 

Biodiversitäts-Konvention

Die Konvention dient dem Schutz der biologischen Vielfalt. Zu dieser Konvention gibt es ein internationales Folgeabkommen, das Cartagena-Protokoll, über gentechnisch veränderte Organismen.

Berner Konvention

Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume.

Bonner Konvention

Übereinkommen zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten

Ramsar-Konvention

Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung

EU-Richtlinien

In der EU gibt es im Bereich Naturschutz drei Richtlinien, die den Rahmen für den Schutz von Arten und natürlichen Lebensräumen setzen.

Die trilaterale Wattenmeer-Zusammenarbeit

Dänemark, Deutschland und die Niederlande arbeiten zum Schutz des Wattenmeers vor Verunreinigung und Zerstörung zusammen. Die drei Länder haben für das Wattenmeer gemeinsame Management-Grundsätze vereinbart.